Die Deutsche Bühne: Schwerpunkt Kinder- und Jugendtheater

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Gelber Mond. Foto: Léa Dietrich

Die Februarnummer der Theaterzeitschrift Die Deutsche Bühne ist dem Kinder- und Jugendtheater gewidmet. Lesenswert ist insbesondere ein Essay, in dem sich Bernd Mand mit grundsätzlichen Fragen dieser Sparte auseinandersetzt: Dies sei „kein Appell für höhere Fördersummen, die gleichberechtigte Berichterstattung in den Kulturmedien oder die gesellschaftliche Anerkennung als vollständige Sparte des Kunstbetriebs. Auch wenn man nicht aufhören kann, genau diesen gebetsartig zu wiederholen“, schreibt er.

„Und nein, dies ist kein Appell für höhere Fördersummen, die gleichberechtigte Berichterstattung in den Kulturmedien oder die gesellschaftliche Anerkennung als vollständige Sparte des Kunstbetriebs. Auch wenn man nicht aufhören kann, genau diesen gebetsartig zu wiederholen. Nein, dies ist die Forderung, sich damit auseinanderzusetzen, dass im Theater für junges Publikum nicht der Nachwuchs für das behagliche Abonnementsystem herangezogen wird. Dass im Theater für junges Publikum keine Weiterführung des Lehrplans angeboten wird. Dass im Theater für junges Publikum die Zielgruppe zwar dem Namen nach klar definiert ist, aber das Wort „Theater“ auf Augenhöhe mit dem Begriff „junges Publikum“ genannt und behauptet wird. Und diese Forderung richtet sich an alle. Rezipienten, Förderer und Macher dieser wunderbaren und eigenartigen Sparte.“

Wir finden es richtig und wichtig, dass sich die Zeitschrift des Deutschen Bühnenvereins so ausführlich diesem Thema widmet.

Dieser Essay ist vollständig online auf der Website der Deutschen Bühne einsehbar.